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Wissenwertes über den Fasching bei interspielWarum verkleidet man sich eigentlich an Fasching?

Das hat unterschiedliche Gründe. Die Wurzeln der verkehrten und verdrehten Welt des Karnevals, des Faschings und der Fastnacht sind verworren und das Treiben ist bunt, schrill und von Region zu Region recht unterschiedlich.
Zum einen wollten die Menschen damals mit skurrilen Verkleidungen böse Geister bzw. den Winter vertreiben, zum anderen hat man im Mittelalter kurzerhand die „Herrschaft“ auf den Kopf gestellt und einen närrischen Hofstaat gegründet. Das Verkleidungsritual bot einfach eine unbürokratische Gelegenheit, in eine andere Rolle zu schlüpfen – wenn auch nur für kurze Zeit. Aus dieser Tradition entwickelten sich übrigens die heutigen Karnevalsgarden mit Prinz, Prinzessin und den Tanzmariechen …

Tja, woher Karneval, Fasching oder Fastnacht auch stammen mag –
die Tage bis Aschermittwoch sind lustig und bunt !!!!

Karneval in Rio
So gehts zu beim Karneval in Rio...

Viel nackte Haut, viel Glitzer, viel Samba – so sieht der Karneval in Rio de Janeiro aus, wenn man ihn aus der Ferne betrachtet. Doch der Carnaval im Sambódromo der Stadt ist eine Art Champions League der Sambaschulen, ein Wettbewerb, hinter dem viel Geld steckt. Und der nach Regeln funktioniert, die denen im Fußball nicht unähnlich sind. Beim Karneval in Rio de Janeiro treten die Escolas de Samba, die Sambaschulen der Stadt, gegeneinander an. Doch der Name führt in die Irre. Eine Sambaschule ist kein Ort, wo man hingeht, um Samba zu lernen – das lernen die Brasilianer nämlich so früh wie das Laufen. Vielmehr dienen diese einzig dem Zweck, den jährlichen Karnevalsumzug zu organisieren. Die ersten Sambaschulen wurden übrigens Anfang der 1920er-Jahre gegründet.

Karneval in VenedigUnd so beim Karneval in Venedig...

Erstmals erwähnt wurde der Karneval in Venedig in der Chronik des Dogen Vitale Falier aus dem Jahr 1094. Ein typisches Element der Faschingszeit sind die venezianischen Masken: Aus kostbaren Materialien in aufwendiger Handarbeit hergestellt, spielen die Halbmasken bei dem bunten Treiben spätestens seit dem 13. Jahrhundert eine tragende Rolle. Sie erlauben es, vorübergehend in eine andere Rolle zu schlüpfen und unerkannt seine Träume auszuleben. Dies ging auch dem berühmten Casanova nicht anders: Im 18. Jahrhundert, als der Karneval in Venedig seinen Höhepunkt erreichte, konnte der berüchtigte Lebemann mithilfe der Maske nach Leibeslust gegen Sitte und Anstand verstoßen. Die Attraktion des Karnevals in Venedig besteht vor allem aus der Suche der Touristen nach Spektakel. Mit dem fast unsichtbaren Engelsflug werden die Feiern für zehn Tage freigegeben. Ganz Venedig scheint sich dann im Geist des Rokoko zu maskieren und zu verkleiden, ganz so wie einst Casanova und Goldoni, Goethe und Vivaldi, die schon vor Jahrhunderten zwischen Gondeln und Palästen im Karnevalstrubel herumtollten. Venezianer machen kaum mit. Sie gaukeln den Gästen dafür eine untergegangene Tradition vor.
Quellen: www.hoppsala.de, www.travelbook.de, www.sat1.de

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